Hier werden Konzerte und Veranstaltungen in der Heilig Kreuzkirche angezeigt, die unser Förderverein unterstützt oder selbst durchführt.
Weitere Veranstaltungen finden Sie unter "Landshuter Veranstaltungskalender"

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Sonntag, 15. November 2015, 11 Uhr

Benefiz-Konzertmatinee des Niederbayerischen Ärzteorchesters

Das Niederbayerische Ärzteorchester musiziert unter der Leitung seines Dirigenten Vít Aschenbrenner Werke aus der Zeit des galanten Stils, der Klassik und der Romantik.
Am Anfang steht die Sinfonia für zwei Querflöten und Streicher von J. A. Hasse (1699 - 1783). In diesem Werk voll Grazie, Charme und Gelassenheit sind Bettina Krümmel und Nicola Döring die Solisten.
Hasses Sinfonia kontrastiert mit zwei Choralvorspielen aus op. 122 (in der Bearbeitung für Streicher) von Johannes Brahms (1833 - 1897). Erst nach dem Tod des Komponisten herausgegeben, sind sie ein bedeutungsvoller Epilog zu Brahms' Werk, gerade in der Konzentration auf das Wesentliche, die kontrapunktische Darstellung der Choralmelodie.
Die so genannte 3. Salzburger Sinfonie (KV 138) steht zwar noch in der Tradition der italienischen Sinfonie des 18. Jahrhunderts, zeigt aber in der Melodik und der scheinbar unbeschwerten Leichtigkeit den überragenden musikalischen Einfallsreichtum W.A. Mozarts (1756 - 1791).
Schwermütige Melodik und herb-süße Harmonik kennzeichnen die zwei elegischen Weisen für Streichorchester von Edvard Grieg (1843 - 1907); es sind Juwele romantischer Streichermusik.
Während es sich bei der Salzburger Sinfonie um ein Werk des gerade sechzehnjährigen Mozart handelt, schrieb Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 - 1847) sein erstes Violinkonzert (d-moll) als Dreizehnjähriger. Es wurde bei einer Sonntagsmatinee im Hause Mendelssohn zum ersten Mal aufgeführt. Dieses Violinkonzert des jungen Felix, das er seinem Geigenlehrer Eduard Rietz widmete, verrät Einflüsse der Musik Bachs und der französischen Violinschule Viottis und seiner Pariser Schüler. Erst 1951 hat Yehudi Menuhin das virtuose und melodiöse Jugendwerk Mendelssohns wieder in die Konzertprogramme gebracht.

Solist in Mendelssohns Violinkonzert ist der 20-jährige Johannes Lechner. Schon mit 10 Jahren war er Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater in München. 2007 wurde er in das Programm der musikalischen Hochbegabten-förderung am Mozarteum Salzburg aufgenommen. Von 2009 an studierte er bei den Professoren Ingolf Turban (München) und Barbara Doll (Bern). Meisterkurse besuchte er bei Zakkar Bron, Winfried Rademacher, Nicolas Chumachenko, Vadim Repin und Julia Fischer.
Trotz seiner Jugend hat Lechner bereits mit verschiedenen Orchestern zusammengearbeitet; genannt seien nur die Camerata Andechs, die Bad Reichenhaller Philharmonie, die Neue deutsche Philharmonie, die Virtuosi di Paganini, die Niederbayerische Philharmonie, die Neue Deutsche Philharmonie und das Niederbayerische Ärzteorchester. Im ostbayerischen Raum ist er auch - begleitet von der Pianistin Hildegard Schwammberger – wiederholt mit virtuoser Geigenmusik bravourös aufgetreten.

Unkostenbeitrag p.P. 5 €. Kinder, Jugendliche, Auszubildende frei. Es wird um Spenden für den Verein Lebensmut e.V. Landshut und Förderverein für die Palliativmedizin Landshut e.V. gebeten.

Samstag, 17.10. 2015, 19 Uhr

Landshuter Hofkapelle in Heiligkreuz - "Il tempo fugge"
Werke um 1600 von Emilio Cavalieri und Zeitgenossen

Jubiläumskonzert zu 50 Jahren Landshuter Hofmusik

Die Zeit vergeht wie im Flug! 1965, also genau vor einem halben Jahrhundert, gründete Hans Walch die Landshuter Hofmusik und diese erfreute über Jahrzehnte ihre Zuhörer bei ihren Konzerten zur Landshuter Hochzeit, den Tanzspielen und zahllosen weiteren musikalischen Projekten. Neben der Musik um 1475 lag ein weiterer Schwerpunkt der Landshuter Hofmusik bereits damals auf der Musik der Renaissance und auch des frühen Barock. Die Aufführungen von Stücken z.B. aus den Federn der Gabrieli-Brüder oder einer Vielzahl von Messkompositionen bleiben unvergesslich. Die Landshuter Hofkapelle erweist anlässlich dieses Jubiläums ihre Reverenz mit einem Konzert zum Thema „Zeit“. In großer, festlicher Besetzung mit Basso Continuo, Streichern, Bläsern und Sängern kommen Teile einer der berühmtesten Kompositionen um 1600, der „Rappresentatione di Anima et di Corpo“ des Komponisten Emilio Cavalieri, zur Aufführung. Sie setzt sich in plastischen und abwechslungsreichen musikalischen Formen in typisch barock-verspielter Weise mit dem Spannungsfeld Körper, Geist, Zeit, Lust und Vergänglichkeit auseinander. Weitere Kompositionen anderer Meister und zu diesem Thema passende Texte greifen die Gedanken der „Rappresentatione“ auf und führen sie auf ihre Weise weiter.

Es musizieren Instrumentalisten und Sänger der Landshuter Hofkapelle.
Gäste: Regina Frank (Cetra Nova), Markus Bartholomé (Blockflöten), Mina Voet (Blockflöten)

Donnerstag, 18. Juni 2015, 18 Uhr

Buchpräsentation: "Erinnern & Erhalten - Die Heilig Kreuzkirche in Landshut"
am Donnerstag, 18. Juni 2015, 18 Uhr
in der Heilig Kreuzkirche (Aula des Hans-Carossa-Gymnasiums)

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Karfreitag, 3. April 2015, 19 Uhr

Passionskonzert mit Musik und Literatur in der Heiligkreuzkirche

Das traditionelle Passionskonzert am Karfreitag, das Herbert Gill seit vielen Jahren zusammen mit seinem Streichquartett und Gesangssolisten gestaltet, bietet heuer ein neues Programm.
Am 3.4. 2015 um 19 Uhr spielen Herbert Gill (Violine) und Tanja Wagner (Klavier) Auszüge aus den Violinsonaten f-moll und E-Dur von Johann Sebastian Bach, sowie die Violinsonate von Leos Janacek. Die Schauspielerin Paula-Maria Kirschner liest Texte von Teresa von Avila und Herta Müller.

Die Liebeserfahrung mit Gott, ausgedrückt in einem Gedicht von Teresa von Avila und hörbar in der Musik von Johann Sebastian Bach, bildet den Rahmen des Konzerts. Eingebettet in diese Liebeserfahrung vermitteln Auszüge aus der „Atemschaukel“ von Herta Müller die Leidensgeschichte eines in ein Lager Deportierten. Trotz aller Schrecken scheinen Hoffnung und die Erfahrung von Schönheit durch. Janaceks aufgewühlte Violinsonate im Dialog mit Herta Müllers poetischer Sprache ergeben ein berührendes Ganzes.

Paula Maria Kirschner
Abitur am Gisela-Gymnasium in Passau, Studium der Religionspädagogik und Schauspiel, Ausbildung am „Institut für Atemlehre“ , München.
Erst freiberuflich tätig (z.B. Gretchen im „Faust“, Eve im „Zerbrochenen Krug“ mit Manfred Krug als Dorfrichter Adam, Marie im „Woyzeck“). Seit 1987 Ensemblemitglied am Landestheater Niederbayern und Lehrerin für Sprachgestaltung, u.a. am Priesterseminar in Passau.

Herbert Gill
Violinstudium in München und Bern, jahrelange Tätigkeit als Orchestermusiker u.a. im Orchester der Bayerischen Staatsoper, Münchener Philharmonikern und Symphonieorchester der BR. Seit 1988 in Landshut, als Violinpädagoge, Kammermusiker und Dirigent (Landshuter Kammerorchester, Jugendstreichorchester der Städtischen Musikschule). 2014 Kulturpreisträger der Stadt Landshut.

Tanja Wagner
Klavierstudium in München und Wien. Sie wurde mehrfach mit Preisen und Stipendien internationaler Wettbewerbe ausgezeichnet, und konzertiert seit ihrem 15. Lebensjahr als Solistin und Kammermusikerin im In-und Ausland. Seit 1990 unterrichtet sie an der Städtischen Musikschule Landshut.

Der Eintritt ist frei. Es wird um Spenden gebeten.

Sonntag, 22. März 2015, 17 Uhr

Die Freunde und Förderer des Kinderkrankenhauses St. Marien und der Förderverein zur Restaurierung und Erhaltung der Aula des Hans-Carossa-Gymnasiums (ehem. Heilig Kreuzkirche) laden zu einem gemeinsamen Benefizkonzert mit Christoph Goldstein (Violine) und Elias Haslauer (Klavier) in die Heilig Kreuzkirche ein.

Den ersten Teil des Konzerts bilden Johann Sebastian Bachs Partita B-Dur
BWV 825 für Klavier und die Partita op. 12 für Violine von Vytautas Barkauskas. Nach der Pause werden Johannes Brahms’ zweite Sonate für Violine und Klavier A-Dur op. 100 und einige Miniaturen von Fritz Kreisler zu hören sein.

Der Eintritt zu dem Konzert ist frei; über Spenden freuen sich die beiden Fördervereine.

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