Hier werden Konzerte und Veranstaltungen in der Heilig Kreuzkirche angezeigt, die unser Förderverein unterstützt oder selbst durchführt.
Weitere Veranstaltungen finden Sie unter "Landshuter Veranstaltungskalender"

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Landshuter Vokalisten - "Es war als hätt' der Himmel die Erde still geküsst ..." Chormusik der Romantik am Samstag, 9. Juni 2018, 19 Uhr

"Es war, als hätt der Himmel die Erde still geküsst" - Geistliche und weltliche Chormusik der Romantik

Die "Landshuter Vokalisten" wurden 2015 gegründet und haben es sich zur Aufgabe gemacht, jedem einzelnen Ensemblemitglied möglichst viel an stimmlicher Verantwortung zu übertragen, ohne dabei die Homogenität in den Stimmgruppen zu verlieren. Konsequenter Weise musiziert das Vokalensemble ebenso in unterschiedlichen Besetzungen wie auch Ensemblemitglieder Soloparts übernehmen. Das Publikum schätzt die fein abgestufte Dynamik und Homogenität, die trotz der relativ geringen Zahl an Sängerinnen und Sängern eine kraftvolle, mitreißende Lebendigkeit vermitteln. Einen idealen Rahmen für die "Landshuter Vokalisten" bietet die Heillig Kreuzkirche. 

Der künstlerische Leiter, Bernhard Hirtreiter, eint Sängerinnen und Sänger zu einem exklusiven Ensemble, das neben der klassischen Ausrichtung und der engagierten Arbeit an klanglichen Details vor allem ein Ziel hat: Freude am Singen und Musizieren soll hörbar und spürbar werden.

Der inhaltliche Schwerpunkt des Konzertes liegt auf der geistlichen und weltlichen Chormusik der Romantik. Den Klavierpart übernimmt Irene Herter.

Karten zu 15 € und 12 € (Studenten/Schüler) gibt es im Vorverkauf bei Musik Kamhuber, Neustadt 517 84028 Landshut, Tel. 0871 22402 und an der Abendkasse.

Freie Platzwahl!

"Süden" - Konzert am 5. Mai 2018, 19 Uhr

Süden

Der international gefeierte Sänger Marco Beasley, der sich vor allem der traditionellen Musik von Neapel, dem rezitierenden Gesang und der Polyphonie sowie der Musik des frühen Barock widmet, führt mit dem Konzert "Süden" ("Sud") in den meerumspülten Süden Italiens, eine Mittelmeerregion, die so reich an alten Geschichten, Dichtungen und Musik ist. So kommt die starke und reine Stimme dieser Tradition zu uns, die Musik und das Geheimnis von ursprünglichem Klang. Den Sänger begleiten Stefano Rocco (Erzlaute, Barockgitarre) und Fabio Accurso (Laute). Die Laute und Gitarre, seit frühesten Zeiten Instrumente der Reisenden, werden ergänzt durch traditionelle Instrumente Neapels. Das Colascione wird von Leonardo Massa gespielt, die Tambourines von Vito de Lorenzi. Lieselotte Volckaert übersetzt den Rhythmus in Bewegung und tanzt die traditionelle Tarantella.

Bitte, besuchen Sie den Internetauftritt der Landshuter Hofmusiktage 2018: www.landshuter-hofmusiktage.com

"Lärmende Lustbarkeiten" - Konzert am 10. Mai 2018, 19 Uhr

"Lärmende Lustbarkeiten"

Barockmusik von übermütiger Ausgelassenheit bieten Dorothee Oberlinger(Blockflöten), Dmitry Sinkovsky (Violine und Countertenor), Marco Testori (Barockcello) und Florian Birsak (Cembalo). Als Solisten und im Ensemble gehören die vier Musiker heute weltweit zu den bedeutendsten Künstlern in der "Alte-Musik-Szene". In ihrem Konzert widmen sie sich dem Folia-Thema. La Folia, ein feuriger, schneller Tanz aus Portugal, der im Barock ganz Europa eroberte, bedeutet "lärmende Lustbarkeit, übermütige Ausgelassenheit, ja auch Narrheit, Tollheit und "Wahnsinn". Während der Folia-Tanz wegen seines ungezähmten Charakters in der frühen Neuzeit bisweilen sogar verboten wurde, hat das Folia-Thema viele Barockkomponisten zu höchst virtuosen Variationssätzen und farbigen Instrumental- und Vokalwerken angeregt. Im Konzert erklingen wenig bekannte Folia-Kompositionen von Falconieri, C. Ph. Emanuel Bach und Vivaldi. Das Extreme, den Übermut spürt man noch in Werken von Corelli, Telemann, J. S. Bach, Vivaldi, aber auch in Arien von Merula und Händel.

Weitere Informationen finden Sie im Almanach "Landshuter Hofmusiktage" 19. Europäisches Festival Alter Musik" - "Freude und Frohsinn". Er ist beim Verkehrsverein und an den Konzertstätten erhältlich.

Bitte, besuchen Sie auch die Internetseite der Landshuter Hofmusiktage Alter Musik: www.landshuter-hofmusiktage.com.

Joseph Haydn, Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze - Passionsmusik und Textmeditation - am Karfreitag, 30. März 2018, 19 Uhr

Joseph Haydn "Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze" 

In Spanien hatte sich im 18. Jahrhundert eine besondere Form von Passionsandachten, die "Tres Horas", herausgebildet, bei denen die „Sieben letzten Worte Jesu“ nicht nur gelesen und ausgelegt, sondern auch in Musik gefasst wurden, um den Gläubigen noch die Möglichkeit zur individuellen Kontemplation zu geben. Diese Vorgaben sollte auch Joseph Haydn erfüllen, der als einer der bedeutendsten Komponisten seiner Zeit von dem andalusischen Adligen und Priester Don José Saluz de Santamaria, Marquès de Valde-Inigo, 1786 den Auftrag bekam, eine Andachtsmusik über den – lateinischen - Text der „Sieben Worte des Erlösers am Kreuz“ zu schreiben. Sie war für die Passionsexerzitien in der – unterirdischen – Kirche Santa Cueva in Cádiz gedacht.

Joseph Haydn komponierte sieben „meditative“ Adagiosätze (Sonaten) mit einer „introduzione“ und einem „terremoto“ als dramatischem Schlusssatz. Die thematische Idee zu jeder „Sonate“ leitete er aus dem jeweiligen Erlöserwort ab und verarbeitete sie so kunstvoll, dass der Zuhörer heute noch den Eindruck gewinnen kann, die Worte Jesu am Kreuz seien hier „wahr und feierlich“ wiedergegeben. Haydn selbst äußerte sich so: „Jedweder Text ist bloß durch die Instrumental Music dergestalt ausgedruckt, daß es den Unerfahrensten den tiefsten Eindruck in der Seele erwecket.“ Die Passionsmusik wird so zur Verkündigung der christlichen Heilsbotschaft.

Beim Konzert in der Heilig Kreuzkirche musizieren Herbert Gill, Wolfgang Holler (Violinen), Georg Roters (Viola), Valentin Lutter (Violoncello) Joseph Haydns „Andachtsmusik“ in der Fassung für Streichquartett, die gleichzeitig mit der Orchesterfassung entstand.

Sieben meditative Texteinheiten, die unter Anleitung von Studiendirektorin Anja Beuschl im Religionsunterricht von Schülern des Hans-Carossa-Gymnasiums erarbeitet wurden, gehen den jeweiligen Sonaten voraus. Sie setzen ebenfalls beim Evangelientext an; es folgen exegetische Betrachtungen. Der Gedankengang endet meist in einem aktuellen Bezug. So wird die existentielle Bedeutung der Worte Jesu auch für unsere Zeit deutlich. Das Wort Gottes wird in unsere Gegenwart hereingeholt.
Die Symbolhaftigkeit der Zahl Sieben wie überhaupt die Bedeutung letzter Worte geben dem Inhalt der "Sieben letzten Worte Jesu" den hohen Stellenwert eines Vermächtnisses, eines Testaments Jesu. So nehmen alle Texteinheiten Bezug auf Kerngedanken des christlichen Glaubens wie Gottvertrauen, Nächstenliebe und den universalen Heilswillen Gottes.

Die Texte werden gelesen von Viktoria Klugbauer und Fabian Voggensberger.

Ludwig Thoma - Heilige Nacht am 22. 12. 2017, 18 Uhr

Konzerte zum 19. Landshuter Krippenweg in der ehem. Heilig Kreuzkirche (Aula des Hans-Carossa-Gymnasiums)

Ludwig Thoma - "Heilige Nacht"

Heinrich Wannisch, Michaeli Sänger und Frauenberger Hausmusi

Ludwig Thomas ewig junge, in bayerischer Mundart gehaltene Erzählung von den Geschehnissen um die Geburt Jesu, der beschwerlichen Wanderung von Maria und Josef, ihrer Herbergssuche, der Geburt Christi und der Anbetung der Hirten ist eine immer wieder berührende Geschichte. Thoma hat seine "Weihnachtslegende" , die im Kriegswinter 1916/17 entstanden ist, vom Heiligen Land in das verschneite bayerische Oberland verlegt. Aus elf Sätzen des Lukas-Evangeliums hat er sechs Hauptstücke und fünf Zwischengesänge gedichtet. Er sah den Bibletext unter der immer wieder aktuellen Perspektive der Spaltung der Gesellschaft in Arme und Reiche. So nannte er selbst in einem Gedicht seine Heilige Nacht "eine G'schicht für die Armen, kein Reicher war nicht dabei" und appelliert am Ende seiner Weihnachtslegende an die Zuhörer, darüber nachzudenken, "ob dös nix bedeut', daß's Christkind bloß Arme g'sehg'n hamm."
Dass Ludwig Thomas "Heilige Nacht" im Jahr des 150. Geburtstags des Dichters besonders hervorgehoben wird, hat gute Gründe. Es gibt beim "Krippenwegkonzert" in der "Aula“ des Hans-Carossa-Gymnasiums aber noch eine ganz besondere Verbindung zum Autor der Heiligen Nacht. In der ehemaligen Heilig Kreuzkirche, die damals zweigeteilt war und im oberen Teil als "Aula" genutzt wurde, hat Thoma 1886 das Abiturzeugnis erhalten.

 Frauenberger HM          Michaelisänger

Beim Krippenwegkonzert in der ehemaligen Kreuzkirche der Landshuter Franziskanerinnen liest Heinrich Wannisch die "Heilige Nacht", die Michaelisänger Sebastian Wimberger, Heinrich Wannisch (Tenor), Klaus Brödl, Martin Hans (Bass) singen die Lieder zwischen den Kapiteln in der Vertonung von Hans Berger. Bairische Kammermusik und adventliche Weisen lässt zwischen den Texten die Frauenberger Hausmusi erklingen: Karin Meier (Zither), Micha Peisl (Hackbrett), Hildegard Luger, Birgit Dendl (Gitarre), Theo Pfeiffer (Bass).

Der Eintritt ist frei. Spenden sind erwünscht und erbeten.

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