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2. Adventssonntag, 9. 12. 2012, 11 Uhr 30

Kammerkonzert zum Advent
Schülerinnen und Schüler des Hans-Carossa-Gymnasiums

Zum Auftakt spielt ein Blechbläserensemble zwei Instrumentalkompositionen alter Meister aus dem 16. Jahrhundert sowie zwei alpenländische Bläserweisen. Einen Schwerpunkt der Matinee bilden Weihnachtslieder aus verschiedenen europäischen Ländern, die der Unterstufenchor sowie einige Gesangssolisten, zum Teil mit instrumentaler Begleitung, darbieten.Vervollständigt wird das abwechslungsreiche und kurzweilige Konzertprogramm durch solistische und kammermusikalische Werke für Querflöte, Violoncello und Klavier von Johann Sebastian Bach und Pjotr Tschaikowsky.
Die Leitung des Kammerkonzertes zum Advent haben Michael Laumann und Bernhard Werthmann.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

1. Adventssonntag, 2.12.2012, 11 Uhr 30

"Wachet auf, ruft uns die Stimme"
Musici Sancti Spiritus
Am Anfang des Konzertes der "Musici Sancti Spiritus" unter der Leitung von Diego Kauffmann steht die siebenstimmige Motette "Wachet auf, ruft uns die Stimme" von Michael Praetorius. Verschiedene Vertonungen des bekannten Weihnachtsliedes "Es ist ein Ros' entsprungen" von der Renaissance bis in die Moderne und das Christmascarol "In The Bleak Midwinter" von Gustav Holt komplettieren den ersten Teil des Konzertes.
Das Instrumentalensemble musiziert eine viersätzige Sinfonia von Tomaso Albinoni und das meditative "Andante festivo" von Jean Sibelius.
Neben kleineren Chorsätzen beschließt die Fantasie über vier Christmascarols "Christmas Day" von Gustav Holst für Vokalensemble, Solisten und Orgel das Konzert.

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Bild musici sancti spiritus
Diego Kauffmann hat 2007 die Leitung der "Musici Sancti Spiritus" von Fred Stimmelmayr übernommen. Von Anfang an setzte sich das Ensemble aus jungen Landshuter Sängern und Instrumentalisten (größtenteils Schülern des Hans-Carossa-Gymnasiums) zusammen. Seit 2007 treten die Musici Sancti Spiritus mit zwei Konzertprojekten (im Frühjahr und Advent) an die Öffentlichkeit. Das Repertoire umfasst geistliche und weltliche A-cappella-Chormusik von der Renaissance bis in die Gegenwart sowie Kammermusik aus dem Barock. 2010 wurde die von Alexander Fischerauer eigens für die "Musici Sancti Spiritus" komponierte "Oedipus-Ouvertüre" uraufgeführt.Am 1. Adventssonntag musizieren unter der Leitung von Diego Kauffmann:
Bernhard Adam, Lisa Baumann, Tobias Cieslik, Franziska Gamringer, Antonia Kauffmann, Isabella Kohl, Simon Lindner, Ramona Ludolfinger, Johanna, Ferdinand und Valentin Lutter, Johannes Malotta, Dominika Waniewsky, Claudia und Gabriela Wypior.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

Freitag, 5. Oktober 2012, 19 Uhr

Aliosha de Santis (Rom)
Gitarrenkonzert
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Aliosha de Santis, geb. 1984 in Tivoli bei Rom, begann schon als Kind unter Anleitung seines Großvaters, eines begeisterten Gitarristen, mit dem Gitarrenspiel. Seine Ausbildung erhielt er am Conservatorio di Santa Cecilia in Rom und gewann ein Stipendium für Musik des 19. Jahrhunderts. Zu seinen Lehrern zählen vor allem David Russell, Flavio Ciatto und Marco Socias. De Santis besuchte Meisterkurse bei weiteren international bekannten Gitarristen wie Flavio Apro, Domenico del Giudice, Francesco Taranto, Virginia Luque, Masayuki Kato u.a., nahm an zahlreichen Kursen der Dirigenten Fabrizio Bastiniani und Tonino Battista teil.
Inzwischen konzertiert der junge Künstler in seinem Heimatland Italien und im Ausland. 2010 wurde eine Radioaufnahme beim Bayerischen Rundfunk gemacht. 2012 wurde er Gewinner des 4. Internationalen J. S. Bach-Wettbewerbes.
Aliosha de Santis spielt eine Kathrin-Hauser-Gitarre "Llobet Edition".

In seinem Soloabend in der Heiligkreuzkirche interpretiert der junge Künstler Werke bedeutender Gitarrenvirtuosen und Gitarrenkomponisten und auch sehr anspruchsvolle Transkriptionen. Das ambitionierte Programm lässt Farbigkeit und Vielfalt virtuoser Gitarrenmusik aus der "Alten und Neuen Welt" erleben.
Fernando Sors Variationen über ein Thema von W.A. Mozart sind ein Glanzlicht des Gitarrenrepertoires des 19. Jahrhundert. Das Werk hat die damaligen technischen Möglichkeiten des Instruments erweitert und fordert auch heute dem Interpreten spieltechnisch alles ab.
Mit Kompositionen von Tárregas, Malats und Llobet kommt die sog. neue spanische Gitarrenschule ins Programm. Virtuosität und eingängige Melodik prägen diese Werke. Der Spanier Miguel Llobet, den man "den vergessenen Gitarrenlehrer Deutschlands" genannt hat, arbeitete mit Hermann Hauser I zusammen. 1913 baute Hauser eine Gitarre für Llobet.
Zu den Bewunderern Tárregas' gehörte auch der paragyaische Gitarrenvirtuose und Komponist Augustín Barrios Mangoré . In seinen Kompositionen verbindet er europäische Formen und lateinamerikanische Musiktradition. Man hat von ihm gesagt, er habe die Möglichkeiten der Gitarre überhaupt erst ausgeschöpft - auf eine zeitlose Art.

Seit Manuel de Falla auf die gitarristischen Elemente in den Cembalosonaten von Domenico Sacarlatti aufmerksam machte, haben sich namhafte Gitarristen mit diesen Werken, die Scarlatti in Spanien komponiert hat, befasst. Die virtuosen Sonaten, die musikgeschichtlich eine Brückenfunktion zwischen Barock und Klassik einnehmen, sind auch - auf der Gitarre gespielt - von besonderem Reiz, nicht zuletzt, weil sie Elemente volkstümlicher Musik enthalten.

An sich für Klavier geschrieben, ist Isaac Albeniz' Suite espanol in der Transkription für Gitarre sehr beliebt und erfolgreich geworden. Diese Musik schien eher für das genuin spanische Instrument, die Gitarre, komponiert wegen ihrer harmonischen und rhythmischen Eigentümlichkeiten, dem Klang und der Farbe spanischer Musik. Mit "Asturias" und "Sevilla" lässt Aliosha de Santis sein Programm auch geographisch in der "Heimat der Gitarre" enden.Konzertbeginn ist um 19 Uhr.
Karten zu 15 €, ermäßigt 10 € an der Abendkasse.
Das Gitarrenkonzert wird in Zusammenarbeit mit Hermann Hauser - Internationales Gitarrenseminar Reisbach 2012 veranstaltet.

Freitag, 21. September 2012, 19 Uhr

"KLANGKISTE"
Konzert mit "Jugendchor Crescendo"

Der Jugendchor Crescendo, unter der Leitung von Volker Hagemann, wird am Freitag, 21. September 2012, zum ersten Mal in Landshut zu Gast sein und sein neues Programm "Klangkiste" präsentieren. Das studentische Ensemble, das inzwischen Sängerinnen und Sänger aus ganz Bayern vereint, widmet sich einer außergewöhnlichen Zusammenstellung von beeindruckender Chormusik der letzten hundert Jahre. So erklingen beispielsweise die hochromantischen "Partsongs" von Edward Elgar neben zeitgenössischen Gedichtvertonungen des amerikanischen Komponisten Eric Whitacre, fast skurril anmutende Musik von György Orban und Randall Stroope neben aufwändigen Spiritual-Arrangements von Moses Hogan und Carl Haywood. Besondere Klangfacetten bekommt das Konzert mit der Uraufführung einer Komposition der jungen Würzburger Komponistin Katrin Klose.

In der Landshuter Heiligkreuzkirche (Aula des Hans-Carossa-Gymnasiums) erwartet die Zuhörer ein farbiges, abwechslungsreiches und vor allem klangvolles Konzert.

Konzertbeginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Um Spenden zur Deckung der Unkosten und für die Arbeit des Fördervereins zur Restaurierung und Erhaltung der Heiligkreuzkirche (Aula des HCG) wird gebeten.

LANDSHUTER HOFMUSIKTAGE VOM 29. JUNI BIS 15. JULI 2012 "NEDERLAND"

Sonntag, 8. Juli 2012, 11 Uhr

ORLANDO DI LASSO'S WILDE JAHRE
Der junge Orlando di Lasso

Das Egidius Kwartet hat ein Programm mit Werken des jungen Lasso zusammengestellt. In seinen "wilden Jahren" reiste er von Mons nach Mailand, Neapel, Rom, Antwerpen, London, war möglicherweise nicht nur als Musiker, sondern auch als Diplomat, vielleicht sogar Spion unterwegs und schon damals berühmt. Seine Kompositionen wurden in ganz Europa gesungen.
Komik im Sinn der Commedia dell' Arte, freche Texte, Erotik in seinen Chansons amoureuses, holzschnittartige deutsche Lieder, Trinklieder und die entrückt wirkenden, höchst modern klingenden Prophetiae Sibyllarum - das Egidius Kwartet bringt uns einen Orlando di Lasso nahe, dessen Musik vielseitig und geistreich ist - und kein Blatt vor den Mund nimmt. Dies zeigen auch seine Briefe, aus denen gelesen wird. Lasso stellt die Verrücktheiten seiner Zeit drastisch und ungeschminkt dar, dabei aber überlegen und mit Witz.

Egidius Kwartet, Amsterdam

Singen ist für die vier Sänger des Egidius Kwartets - Peter de Groot, Jon Etxabe Arzuaga, Hans Wijers, Donald Bentvelsen - größtes Glück und höchste Herausforderung. Sie glauben, dass Musik uns in einer verrückten und allzu oft unsinnigen Welt helfen kann, besser zu sein und besser zu handeln. Warum sonst sollte man singen?
Geprägt wurden sie durch Ton Koopman, in dessen Amsterdam Baroque Choir sie mitsangen. Als Solisten haben sie sich der Entdeckung der Niederländischen Musik unter dem Einfluss Habsburgs verschrieben. Sie brachten erstmals die Musik der Leyden Choir Books wieder zu Gehör, entdeckten die Werke von Nicolas Payen oder Cornelius Canis und vieler anderer. Im Concertgebouw Amsterdam und in Rotterdam hat das höchst erfolgreiche Vokalensemble eigene Konzertreihen.

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